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Die Top 20 Sehenswürigkeiten in Schottland - Buchaille Etive Mor

Die Top 20 Sehenswürdigkeiten in Schottland

Eine der am häufigsten gestellten Fragen in Schottlandgruppen ist: „Ich fahre nach Schottland, was muss ich unbedingt gesehen haben?“

Und wenn du bei Google oder ChatGPT fragst, was die Top 20 Sehenswürdigkeiten in Schottland sind, wirst du in etwa diese Liste erhalten:

  • Edinburgh Altstadt, Castle, Arthur’s Seat, National Museum
  • Kelpies
  • Dunrobin Castle
  • Dunnottar Castle
  • Stirling Castle
  • Eilean Donan Castle
  • Loch Ness und Urquhart Castle
  • Rosslyn Chapel
  • Whisky Destillerien, z.B. auf Islay oder an der Spey Side
  • Culloden Battlefield
  • Old Man of Storr/Skye
  • Fairy Pools/Skye
  • Road to the Isles, Glenfinnan Viaduct, Jacobite Steam Train
  • Glen Coe
  • Cairngorms National Park

Das passt wenn du Städte, Schlösser und Burgen mit einer Prise Natur magst und es dir nichts ausmacht diese Hotspots mit vielen, vielen anderen zu teilen.

An vielen dieser Orte bin ich natürlich auch gewesen und es ist nicht so, dass die meisten davon nicht sehenswert wären, aber sie sind, mit ein paar wenigen Ausnahmen, definitiv nicht das, was Schottland für mich ausmacht. Und manche sind inzwischen dermaßen überlaufen, dass es einfach keinen Spaß mehr macht – obwohl sie wirklich besonders und einzigartig sind. Zu dieser Kategorie gehört (leider, leider) vor allem auch die Isle of Skye.

Aber kommen wir dazu, was Schottland für mich ausmacht und das sind vor allem grandiose, einzigartige Landschaften, eine Weite, die ein besonderes Gefühl von Freiheit vermittelt, die freundlichen Menschen und die gälische Kultur.

Wenn du das authentische Schottland suchst, die Natur liebst, gerne auch draußen unterwegs bist und großartige Landschaften erleben möchtest, dann habe ich hier eine alternative Liste für dich – meine persönlichen Geheimtipps und Top 20 der schönsten Plätze in Schottland – und natürlich kann man diese ja auch mit den üblichen „must-sees“ wunderbar kombinieren.

Ich gruppiere sie hier nach Region – ich könnte mich sowieso nicht entscheiden, wo ich es am schönsten finde :-)

Im Loch Lomond and The Trossachs Nationalpark

Einer von zwei Nationalparks in Schottland, ist Loch Lomond und The Trossachs ein beliebtes Ausflugsziel und Naherholungsgebiet nahe der Großstädte des Central Belt. Gut geeignet für Städtereisende um ein wenig Highlandfeeling zu erleben. Hier findest du auch einen Artikel zu Loch Lomond.

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Loch Katrine

1. Loch Katrine

Loch Katrine liegt im Herzen des Trossachs Nationalparks, umgeben von beeindruckenden Bergen und alten Wäldern. Die öffentliche Straße endet am Ostende des Sees und die kleine Straße, die weiter am Ufer entlangführt ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Sie eignet sich hervorragend für eine wunderschöne Radtour zum Bootsanleger am westlichen Ende des Sees bei Stronachlachar. Auch eine Bootstour auf dem bekannten historischen Dampfschiff Sir Walter Scott ist zu empfehlen.

Loch Katrine bietet sich auch hervorragend für einen Tagesausflug von den großen Städten des Central Belt an. Man bekommt hier einen ersten Eindruck von der Stille und Großartigkeit der Highlands.

Fazit: Leicht erreichbare Idylle mit echtem Highlandfeeling und guter Infrastruktur. Gemütliche Bootsfahrt mit Kaffee und Kuchen geht hier genauso wie sportliches Outdoorerlebnis.

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Ausbllck von Ben A'an

2. Ben A’an

Ben A’an ist ein markanter singulär stehender Bergkegel und liegt am östlichen Ende von Loch Katrine. Mit 461 Metern ist er nicht besonders hoch, bietet aber spektakuläre Blicke über Loch Katrine, Loch Achray und die Bergwelt der Trossachs. Der Aufstieg ist relativ einfach, die Wege für Highlandverhältnisse sehr gut ausgebaut.

Fazit: Einen Blick wie diesen bekommt man nirgendwo sonst für relativ wenig Anstrengung.

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Cottage am Loch Ard

3. Loch Arklet und Inversnaid

Von Aberfoyle aus führt die B829 über Loch Ard und Loch Chon zum Loch Arklet. Von dort aus kann man außerdem den Bootsanleger in Stronachlachar am Loch Katrine oder Inversnaid am Loch Lomond erreichen, die beide nur über diesen Weg oder mit dem Boot erreichbar sind. Am Loch Ard  gibt es hübsche Cottages und feine Hotels, romantische Landidylle pur mit Blick auf Ben Lomond. Ansonsten bietet die Strecke echtes Highlandabenteuer für Fahrer mit guten Nerven, auf einer winzigen einspurigen Straße, mit engen Kurven durch schöne Wälder und entlang malerischer Seen.

Am Loch Arklet schließlich öffnet sich ein fantastischer Blick auf die Bergwelt in Richtung Loch Lomond. Der Sonnenuntergang hier, vor grandioser Bergkulisse, ist immer wieder ein besonderes Erlebnis.

Fazit: Geheimtip für Mutige. Eintauchen in die Weite und Einsamkeit der Highlands nicht weit vom Central Belt.

Mehr zu den Trossachs hier: Die Trossachs

Grampian Mountains

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Eingang zum Glen Etive

4. Glen Coe und Glen Etive

Das Tal von Glen Coe führt durch eine der eindrucksvollsten Berglandschaften der Highlands. Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn seine Gipfel bei der Anreise über die A82 über der flachen Ebene von Rannoch Moor am Horizont erscheinen. Auch wenn Glen Coe definitiv ein Touristenhotspot ist und diese Hauptverkehrsader vom Central Belt nach Fort Willaim mitten durchs Tal führt, ist es trotz allem ein Highlight, das man nicht verpassen sollte. Hauptattraktion ist der Parkplatz mit Ausblick auf die sogenannten 3 Schwestern von Glencoe etwa auf halber Strecke durch das Tal.

Glen Etive ist die ruhige und idyllische Alternative und verspricht Highlandfeeling pur – Wilder Fluss mit whiskyfarbenem Wasser und wilde Bergwelt. Im Angesicht des markanten Buchaille Etive Mor, zweigt das 18 km lange Tal kurz vor der Einfahrt ins Glen Coe nach Südwesten ab. Eingerahmt von fast 1000 Meter hohen Bergen, ist es nicht weniger eindrucksvoll als Glen Coe. Die kleine Single Track Road ist auch bekannt aus James Bond „Skyfall“. Glen Etive präsentiert sich wild und einsam – es gibt keine Siedlung im Tal.

Fazit: Glen Coe kann man kaum verpassen (und sollte man auch nicht), wenn man von Glasgow aus in die Highlands will – es führt ganz praktisch, kaum ein Weg daran vorbei. Wow-Effekt garantiert. Glen Etive ist aber die ruhigere Alternative, die kaum weniger attraktiv ist – ob für einen Abstecher mit dem Auto bis zum Loch Etive oder für eine kleine oder größere Wanderung.

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Steall Falls

5. Nevis Gorge und Steall Falls

Die Anfahrt zur Nevis Gorge führt durch das Glen Nevis, das sich südlich des Ben Nevis, dem höchsten Berg Großbritanniens, erstreckt. Nachdem man Fort William verlassen und das Ben Nevis Besucherzentrum hinter sich gelassen hat, wird es schnell wild und einsam. Eine winzige Straße führt schließlich zum Parkplatz am Eingang der Nevis Gorge. Hier beginnt der Weg zu den Steall Falls. Der Weg führt durch eine enge,  bewaldetet, felsige, fast mystische Schlucht und entlang eines wilden Flusses zum Hochtal mit dem eindrucksvollen Wasserfall, der nur über eine Seilbrücke erreichbar ist. Hier ist man mittendrin in der wilden, einsamen Bergwelt der Highlands.

Fazit: Eine einfache aber eindrucksvolle Wanderung zu einem der schönsten Wasserfälle Schottlands. Highlight mit Abenteuerfaktor: Die Seilbrücke über den River Nevis. Gut auch für Familien mit Kindern geeignet.

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Rannoch Moor

6. Loch Rannoch und Rannoch Moor

Loch Rannoch liegt eingebettet zwischen dichten Kiefernwäldern und sanften Hügeln und zählt zu den stillsten und ursprünglichsten Seen der schottischen Highlands. An der schmalen Straße, die nahe entlang des Seeufers verläuft, gibt es immer wieder malerische Haltebuchten mit atmosphärischen Ausblicken über den See und auf die markante Silhouette des mythischen Feenbergs Schiehallion.

Im Westen schließen sich die weiten Moorlandschaften von Rannoch Moor an. Die Straße endet schließlich bei der einsamen Bahnstation Rannoch Moor. Von hier aus kann man eindrucksvolle Ausflüge in das von im Sonnenlicht glitzernden Seen durchsetzte, unberührte Moorgebiet mit seiner einzigartigen Atmosphäre unternehmen.

Rannoch Moor durchquert man auch auf dem Weg von Loch Lomond nach Fort William auf der A82. Doch nur von Rannoch Station aus erlebt man authentisch die Weite, Stille und karge Schönheit des Moors.

Fazit: Loch Rannoch ist ein ruhiger Ort zum Entspannen und Entschleunigen. Rannoch Moor weckt archaische Gefühle und ist beeindruckend in seiner menschenleeren Weite und Einsamkeit mit den Bergen von Glen Coe, den Marmores und der Nevis Range im Hintergrund.

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Praying Hands of Mary, Fionn's Rock

7. Glen Lyon und die Eibe von Fortingall

Glen Lyon ist eines der längsten und abgeschiedensten Täler in den schottischen Highlands. Ich habe mich sofort in den Ort verliebt. Der wilde Fluss, die spärlich bewachsenen runden Bergkuppen, die menschenleere Einsamkeit, die Stille und das Gefühl von Weite. Highlandfeeling pur. Sehenswert sind auch die 5000 Jahre alte Eibe in Fortingall, der älteste Baum Europas und die markante Steinformation der Praying Hands of Mary.

Eine beliebter Roadtrip führt von Fortingall bis Bridge of Balgie und von dort aus, an den Hängen von Ben Lawyers zurück zum Loch Tay. Man kann aber auch schöne Spaziergänge und anspruchsvolle Wanderungen machen. Ebenfalls gut geeignet für eine schöne Radtour.

Fazit: Perfektes Highlandfeeling in den zentralen Highlands, gut erreichbar und mit bemerkenswerten Highlights.

Mehr lesen könnt ihr im Blogartikel: Glen Lyon und die Eibe von Fortingall oder Praying Hands of Mary.

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Wasserfall Birks of Aberfeldy

8. Birks of Aberfeldy

Die Birks of Aberfeldy sind ein malerischer Schluchtenweg am Rand der kleinen Stadt Aberfeldy. Der Rundweg folgt dem Moness Burn und führt durch wunderschöne alte Buchenwälder, vorbei an moosbewachsenen Felsen und zahlreichen beeindruckenden Wasserfällen.

Inspiriert von dieser wildromantischen Landschaft schrieb Robert Burns hier sein berühmtes Gedicht „The Birks of Aberfeldy“. Heute zählt der Pfad zu den schönsten Naturerlebnissen in Perthshire – angenehm zu gehen und abwechslungsreich in einer verzauberten Atmosphäre.

Fazit: Ein tolles Erlebnis bei (fast) jedem Wetter für Landschaftsenthusiasten und die ganze Familie. Ich habe selten so viele wirklich schöne Wasserfälle auf einem Fleck gesehen.

Cairngorms Nationalpark

Der Cairngorms Nationalpark ist ein gebirgiges Hochplateau mit arktischem Klima und spezieller, seltener Flora und Fauna. Er ist einer von zwei Nationalparks in Schottland.

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Cairngorms Nationalpark Upper Deeside

9. Upper Deeside

Ganz in der Nähe der höchsten Gipfel der Cairngorm Mountains finden sich am Oberlauf des River Dee einige bemerkenswerte Felsschluchten und Wasserfälle. Vom großen Wanderparkplatz des Mar Lodge Estate erreicht man den Linn of Dee und den Linn of Qouich, bei dem man außerdem eine Gletschermühle bewundern kann. Auch die kleine Wanderung entlang des Lui Water ist absolut lohnend.

Auf den Ländereien des Mar Lodge Estate werden umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt. Hier kann man nun mehr und mehr die ursprünglichen Wald- und Heidelandschaft der schottischen Highlands mit ihrer ursprünglichen Pflanzen- und Tierwelt erleben.

Cairngorms Nationalpark Panoramastraße

10. Snow Road – Scenic Route

Die Landschaft der Cairngorms ist karg und von langgestreckten, mit Heidekraut bewachsenen Hügeln geprägt.

Die Snow Roads Scenic Route führt mitten hindurch und ist eine der spektakulärsten Panoramastraßen Schottlands. Sie führt über rund 145 Kilometer von Blairgowrie bis Grantown-on-Spey. Die Strecke bietet spektakuläre Ausblicke auf die weitläufige Berglandschaften und einsamen Täler. 

Fazit: Die Snow Road vereint ursprüngliche Natur, dramatische Höhenzüge und ruhige Hochlandstimmung – perfekt für alle, für die die oft langen und anspruchsvollen Touren im Zentrum des Nationalparks nicht geeignet sind, aber die Cairngorms intensiv erleben möchten.

Moray Coast und Moray Firth

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Bow Fiddle Rock Portknockie

11. Bow Fiddle Rock

Bow Fiddle Rock ist ein markanter Naturfelsen an der Küste bei Portknockie an der Küste von Moray, der wie ein riesiger Geigenbogen geformt ist. Das spektakuläre Naturdenkmal ragt direkt aus dem Meer und ist besonders bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ein beliebtes Fotomotiv. Umgeben von wilden Klippen und den tosenden Wellen der Nordsee bietet der Ort eine eindrucksvolle Kulisse für Spaziergänge entlang der Küste und für Naturfotografie. Bow Fiddle Rock zeigt eindrucksvoll, wie Wind, Wasser und Jahrtausende der Erosion die schottische Küstenlandschaft geprägt haben.

Fazit: Ein beeindruckendes Naturmonument. Direkt einen kleinen Fotostop einlegen oder eine schöne Küstenwanderung von Cullen aus machen. Nicht umsonst ist die Moray Coast ein beliebtes Ferienziel.

Delfine Chanonry Point Black Isle

12. Chanonry Point

Chanonry Point ist eine Landzunge auf der Halbinsel Black Isle in der Nähe von Inverness. Sie ist einer der besten Orte Schottlands, um Delfine in freier Wildbahn zu beobachten. Dieser Bereich des Moray Firth zieht regelmäßig Bottlenose-Delfine an, die regelmäßig kurz nach der Ebbe, nah an die Küste kommen.

Fazit: Wer schon immer mal Delfine in freier Wildbahn sehen wollte, ist hier richtig. Man muss ein wenig Zeit einplanen, aber wenn man ca. 1-2 Stunden nach Niedrigwasser da ist, hat man wirklich gute Chancen.

Great Glen

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Glen Affric, Affric Lodge

13. Glen Affric

Glen Affric gilt als eines der schönsten Täler Schottlands. Durch das Tal fließt der River Affric und speist die beiden Seen Loch Beinn a’ Mheadhoin und Loch Affric. Zu Beginn wird das Tal von sanften Hügeln gesäumt, gegen Westen gewinnt die Bergwelt an Höhe und Dramatik. Glen Affric ist ein geschütztes Natur- und Landschaftsgebiet, das von der Forestry Commission Scotland betreut wird. Es bietet verschiedene Parkplätze und mehrere kurze Rundwanderungen am Fluss und zu schönen Aussichtspunkten. In Glen Affric findet man außerdem den größte Bestand an schottischen Waldkiefern in Schottland und ein anschauliches Beispiel für den kaledonischen Mischwald aus Birken, Eichen und Kiefern, der ursprünglich die Highlands bedeckte.

Fazit: Authentisches Highlandfeeling nicht weit von Loch Ness. Schöne Naturerlebnisse auf guten Wegen in einem ruhigen und einsamen Tal.

Westküste

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Küste von Morar

14. Morar Coast

Die Küste von Morar, zwischen Arisaig und dem kleinen Ort Morar, an der Westküste Schottlands ist ausgesprochen reizvoll und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Inseln Rum, Eigg und Skye. Besonders bekannt sind die feinen, weißen Strände von Morar und Camusdarach. Die Gegend ist ideal für Spaziergänge, Strandwanderungen oder einfach zum Entspannen. An langen Sommerabenden kann man hier stundenlange fantastische Sonnenuntergänge vor dem Hintergrund markanter Inselsilhouetten erleben.

Fazit: Milderes Klima als an den Stränden des Nordwestens und relativ geschützte Lage. Bei entsprechendem Wetter Stranderlebnisse der Extraklasse, die man nicht so schnell wieder vergisst.

Top 20 Sehenswürdigkeiten - Sanna Beach Ardnacmurchan

15. Ardnamurchan – Meteoritenkrater und Sanna Beach

Ardnamurchan ist die westlichste Halbinsel des britischen Festlands in den schottischen Highlands. Besonders bemerkenswert ist der große Meteoritenkrater, den man auf dem Weg zum einsamen Strand von Sanna Beach durchquert. Mit diesem bedeutenden geologischen Erbe ist Ardnamurchan Teil des Lochaber Geoparks.

Auch der Leuchtturm von Ardnamurchan am westlichsten Punkt, ist ein beliebtes Fotomotiv. Mit nur wenigen Dörfern und kaum Touristen ist Ardnamurchan ein Refugium für Ruhe, Naturerlebnis und authentisches Highland-Leben.

Fazit: Ardnamurchan ist ein noch ein Geheimtipp in den schottischen Highlands. Ein ruhiges, abgelegenes Idyll für Naturliebhaber.

Bäume in den Ariundle Oakwoods

16. Ariundle Oakwoods

Die Ariundle Oakwoods liegen in Sunart nahe Strontian und sind einer der letzten verbliebenen ursprünglichen atlantischen Regenwälder Europas, die seltenen Pflanzen und Tieren eine Heimat bieten. Ein einfacher Rundweg erschließt das  feenhafte Waldgebiet mit moosbewachsenen Felsen und von Flechten und Moosen überwucherten uralten Baumriesen, entlang des River Strontian.

Fazit: Ariundle ist ein weiterer Geheimtipp für Naturfreunde und Fotografen. Wer mystische, atmosphärische Waldspaziergänge mag, ist hier richtig.

Isle of Mull

Loch na Keal Klippen auf Mull

17. Isle of Mull und Iona

Das hübsche Städtchen Tobermory ist ein Highlight für sich und die Landschaft von Mull ist abwechslungsreich mit dramatischen Küstenstraßen entlang beeindruckender Klippen (Loch na Keal), schönen Stränden, Menhiren und grünen Weiden. Am Hafen von Tobermory gibt es die besten Fish&Chips, die ich bisher gegessen habe.

Die kleine Insel Iona, mit ihrer ehrwürdigen Abtei war außerdem lange das religiöse und spirituelle Zentrum Schottlands und ist definitiv einen Besuch wert.

Fazit: Alle fahren nach Skye, doch die Isle of Mull hat kaum weniger zu bieten – außer mehr Ruhe und weniger Touristen.

Isle of Staffa, Fingal's Cave

18. Isle of Staffa

Von Mull aus kann man zudem eine Bootsfahrt zu der kleinen, unbewohnten Insel Staffa machen. Ähnlich wie der Giant’s Causeway in Irland ist die Insel aus hohen 6-eckigen Basaltsäulen aufgebaut. Diese werden in der Fingal’s Cave auf der Südseite sichtbar. Vom Meer aus hat der Eingang das Aussehen eines großen Herzen. Felix Mendelsohn wurde hier zu seiner Hebridan Ouvertüre inspiriert.

Staffa ist außerdem ein Paradies für Vogelbeobachter – Papageientaucher, Tordalk und andere Seevögel nisten hier in den Klippen.

 Fazit: Ein wirklich beeindruckendes Naturdenkmal, das man unbedingt gesehen haben sollte.

Isle of Arran

Machrie Moor Menhir, Arran

19. Die Steinkreise von Machrie Moor

Die prähistorischen Steinkreise und Menhire von Machrie Moor sind bis zu 4.500 Jahre alt. Die eindrucksvollen Monumente sind eingebettet in eine offene Moorlandschaft mit den eindrucksvollen Gipfel im Norden Arrans im Hintergrund. Mit einer solchen Anzahl, zum Teil gut erhaltener Steinkreise in einer fantastischen Landschaft gehört Machrie Moor zu einem der beeindruckendsten Orte dieser Art in Großbritannien.

Fazit: Wenn man es nicht bis zu den großen Steinkreisen auf Orkney oder den Äußeren Hebriden schafft, ist Machrie Moor eine Alternative, die sich nicht schämen muss. Ich habe diesen Platz geliebt und wäre am liebsten da geblieben…ein beeindruckendes Beispiel für den Sinn für Dramatik und ritueller Landschaftskunst unserer steinzeitlichen Vorfahren.

Nordwestliche Highlands

Suilven North Coast 500

20. North Coast 500

Was soll ich sagen – die NC 500 ist ein komplettes Kapitel für sich und ein eigenes Universum – Highlands hoch zwei. Die nordwestlichen Highlands legen in jeder Hinsicht nochmal eine Schippe drauf.

Wild, weit, dramatisch, einsam, fantastisch, grandios, rau, anstrengend – einfach unvergleichlich. Du liebst es und musst immer wiederkommen – oder du haßt es.

Deshalb fange ich hier gar nicht an über einzelne Orte auf der NC 500 zu sprechen. Dafür gibt es einen eigenen Artikel:

NC 500 – Die schönsten Plätze

Fazit: Keinesfalls in 3 Tagen abhaken wollen. Nimm dir Zeit, plane einen eigenen Urlaub, sonst verpasst du das Beste.

Ich habe für dich aus dem obigen Artikel meiner persönlichen Top 20 ein kostenloses pdf erstellt – und als Zugabe findest du dort zusätzlich Bilder und Beschreibungen der anderen, üblichen, oben genannten Top Sehenswürigkeiten in Schottland. Dieses kannst du hier herunterladen.

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